Fragen und Antworten



Wie kann ich mich zum SOLA anmelden? 
Wenn du 18 Jahre oder älter bist, kannst du dich schriftlich, per Mail oder online anmelden. Bist du unter 18 Jahren, brauchen wir die Unterschrift deiner Eltern. Du kannst für deine Anmeldung die Karten aus unserem Jahresprospekt, den SOLA-Flyer verwenden oder dir den Anmeldebogen ausdrucken und unterschrieben an uns schicken.



Können sich auch jüngere oder ältere Teilnehmer anmelden? 
Die Altersgrenzen zwischen 10 bis 12 Jahren bzw. 13 bis 16 Jahren sind von uns bewusst so gewählt worden und sollen eingehalten werden. Das Programm auf einem SOLA ist sehr intensiv, so dass jüngere Teilnehmer leicht überfordert sind.
Teilnehmern ab 17 Jahren bieten wir an, uns als Mitarbeiter auf dem Lager zu unterstützen, sofern sie eine Beziehung zu Jesus und eine gewisse persönliche Reife als Grundlage mitbringen. 



Was muss ich als Teilnehmer mitbringen? 
Mit den Anmeldeunterlagen wird dir eine Packliste zugeschickt. Du kannst sie aber auch schon vorher bei uns anfordern. Du brauchst auf jeden Fall einen guten Rucksack, feste Schuhe, Isomatte und einen Schafsack. Die Zelte werden von uns gestellt.



Wann wird der Teilnehmerbeitrag gezahlt?
Einen Zahlschein bzw. die Angabe der Kontkverbindung bekommst du mit den Unterlagen. Vorher brauchst du nichts überweisen.



Gibt es einen Teilnehmerrabatt?
Für Familien mit drei oder mehr Kindern auf den Sola's gibt es ab dem dritten Kind einen Vorzugspreis von 50,-€.



Wann kommen die Unterlagen?
Etwa 5 Wochen vor Beginn des Lagers verschicken wir die Unterlagen mit Packliste, Wegbeschreibung, Einführung ins Thema und Kontoverbindung.



Wie sind Hin- und Rückfahrt organisiert?
Wir erwarten, dass du Hin- und Rückfahrt selbst organisierst. Zum eventuellen Bilden von Fahrgemeinschaften legen wir den Unterlagen eine Teilnehmerliste bei.



Wie viele Teilnehmer werden erwartet?
Wir erwarten auf dem Sommerlager von "inAktion" ca. 250 Teilnehmer pro Woche. Dazu kommen ca. 90 Mitarbeiter. Andere Sommerlager sind meistens kleiner und liegen bei einer Teilnehmerzahl zwischen 30 und 130.



Sind Jungs und Mädchen dabei?
Klar! Jede Kleingruppe ist gemischt. Allerdings gibt es eigene Jungs- und Mädchenzelte sowie getrennte Toiletten und Waschräume. Wir versuchen, eine verstärkte Pärchenbildung zu vermeiden, da es in der Vergangenheit z.T. zu einer starken Eigendynamik gekommen ist.



Wie leben wir als TeilnehmerInnen?
Wir leben in Kleingruppen mit einer Größe von ca. 25 Teilnehmern plus 5-6 Mitarbeitern. Wir nennen diese Gruppe Familien. In jeder Familie gibt es 4 bis 5 Zelte mit einer Belegung von jeweils ca. 8 Personen. Die Zelte haben eine Bodenplane. Jede Gruppe gestaltet ihren Familienplatz selber: Tische, Bänke, Dach usw. Dazu steht reichlich Material zur Verfügung.
Es gibt drei Mahlzeiten am Tag, die in der Lagerküche gekocht werden. Während des ganzen Lagers steht ein Topf mit einem Getränk zur freien Verfügung. Darüber hinaus gibt es einen Lagerkiosk mit Getränken und Süß-/Salzwaren.
Wecken ist um 8.30 Uhr, Nachtruhe um 0.00 Uhr (Teenager) bzw. 23.00 Uhr (Jungscharler). Früheres Schlafengehen ist natürlich auch möglich.
Im sanitären Bereich gibt es Waschgelegenheiten mit Duschen (i.d.R. Kaltwasser, Ausnahmen möglich) sowie moderne Plumpstoiletten.



Wie sieht das Tagesprogramm aus?
Wir bieten ein intensives Programm mit verschiedenartigen Elementen. Ein paar Stichworte sind:
Spiel und Sport: Turnierwettkampf, Nachtgeländespiel, Hindernis-Parcour, Volleyballplatz, Schwimmbecken, ...
Lagerromantik: Lagerfeuer, Nachtwache, Bauprojekte mit Holz, Wasserschlacht, Singen, Nachtgeschichte, ...
Geistliches Leben: Viel Singen, Morgenandacht mit Gespräch, ein Vormittag der Stille, Gebetszeiten, Abendbotschaft und Mitarbeiter mit offenen Ohren.
Dann gibt es noch zwei Höhepunkte: Zum einen findet in jedem Lager eine 2-Tages-Tour statt. Mal zu Anfang der Woche, mal mittendrin. Mit Rucksack und Schlafsack ist man als Gruppe unterwegs, übernachtet unter freiem Himmel, löst Aufgaben, sucht den Weg oder wird verfolgt. Alles spielerisch im Thema und doch echt.
Und dann sind da noch die Abende im großen Zelt. Dort werden fröhliche Feste und der Bunte Abend gefeiert; dort ist Bombenstimmung beim Singen mit der Lager-Band; dort knistert es, wenn von Gott erzählt wird.
Zwischendurch bleibt natürlich Zeit zur Begegnung. Für viele ist die Gemeinschaft wichtiger als alles andere.



Wie viel Freizeit gibt es zwischendurch?
Die Teilnehmer finden zwischendurch genügend Zeit, selber auf Entdeckungstour zu gehen. zu bauen oder einfach zu faulenzen. Nach dem Mittagessen ist eine längere Zeit, auch nach dem Abendprogramm.



Muss ich als TeilnehmerIn an Gott glauben?
Nein. Auch wenn das SOLA eine christliche Freizeit ist, ist der Glaube an Gott nicht Voraussetzung für eine Teilnahme. 



Wie werden Inhalte des Glaubens vermittelt?
Jede Zeltgruppe liest am Vormittag einen Abschnitt aus der Bibel und spricht darüber anhand von vorbereiteten Fragen. Im Laufe des Tages gibt es während des Programms eine Andacht, die das Tagesthema und Ereignisse des Lagers aufgreift und in die Erlebniswelt der Teilnehmer spricht. Dabei wird keiner zu etwas gezwungen, was er nicht will. Wir laden ein, sich mit den Aussagen der Bibel auseinander zu setzen und eine Beziehung zu Gott aufzubauen.



Was ist bei Krankheit?
Auf dem Lager gibt es ein Erste-Hilfe-Zelt und eine Krankenbetreuung. Im Zweifelsfall fahren wir sofort zum Arzt oder ins Krankenhaus und halten Rücksprache mit den Eltern.
Bei Heimweh versuchen wir, die Kinder zu beruhigen und in die Gruppe zu integrieren. Meistens löst sich das Problem von selbst. Bei schwierigen Fällen nehmen wir selbst Kontakt mit den Eltern auf.



Kann man auf dem Lager anrufen?
Es gibt ein Lagerhandy, das im Notfall angerufen werden kann. Manche Kinder wollen gar nicht angerufen werden, für andere wäre es gar nicht gut (z.B. bei Heimweh). Für uns als Mitarbeiter sind viele Anrufe eine zusätzliche Belastung, da wir keine Telefonzentrale o.ä. haben und ganz für dich da sein wollen. Allgemeine Informationen können per Internet unter www.sola-inaktion.de den aktuellen Seiten der SOLA-Zeitung entnommen werden, die jeden Tag ergänzt werden.
An die in den Unterlagen angegebene Lageradresse kann Post geschickt werden, die jeden Tag auf dem Lager verteilt wird.



Wie viele Lagerregeln gibt es?
Nicht viele, aber einige wichtige. Neben den Regeln, die den Lagerplatz und die Umgebung sowie den Umgang mit Material betreffen, wollen wir unser Lager suchtmittelfrei führen. Das gilt für Teilnehmer und Mitarbeiter und betrifft Tabakwaren, Spirituosen, Drogen und Handys. Auch legen wir Wert auf einen sauberen Umgang von Jungs und Mädchen miteinander, also ohne Intimitäten. Daneben erwarten wir die Teilnahme an allen gemeinsamen Veranstaltungen.



Welche MitarbeiterInnen sind dabei?
In der Regel arbeiten wir mit ehrenamtlichen Mitarbeitern. Viele bringen Erfahrung aus der Gemeindearbeit mit, aber normalerweise sind kaum ausgebildete Pädagogen o.ä. dabei. Vor Beginn des Lagers gibt es diverse Schulungseinheiten für die Mitarbeiter, z.B. über Aufsichtspflicht, Erste Hilfe oder Seelsorge.


Was sind Teeniehelfer?
Teenager, die in der ersten Woche als Teilnehmer dabei waren, können in der zweiten Woche als Mitarbeiter (Teeniehelfer) bleiben. Voraussetzung dafür ist das Mindestalter von 15 Jahren und eine erkennbare Reife in der Persönlichkeit (verantwortliches Handeln) und im Glauben (Bereitschaft, Gott zur Verfügung zu stehen). Über eine Mitarbeit als Teeniehelfer wird auf dem Lager entschieden.



Wie kann ich die Sola-Arbeit unterstützen?
Durch persönliche Hilfe. Bis zuletzt werden Mitarbeiter als Betreuer gesucht. Aber auch im Küchen- oder Materialbereich gibt es manchmal noch freie Plätze. Das Alter ist dabei nicht entscheidend, sondern das Herz.
Durch materielle Hilfe. Sach- und Geldspenden sind eine große Hilfe. Sachspenden helfen Kosten zu sparen: Z.B. Marmelade, Feuerholz, Reinigungsmittel oder Kuchenspenden. Alles ist willkommen. Geldspenden helfen, unerwartete Kosten aufzufangen: Transportkosten, Fahrzeugreparaturen, Anschaffungen, ...
Durch geistliche Hilfe. Wir bitten um konkretes Gebet für aktuelle Anliegen. Während des Lagers kann eine Postkarte sehr Mut machend sein, ein Anruf, ein Besuch. Vielen Dank im voraus.